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DIY: Deine eigene Werkzeugwand - bringe Ordnung in deine Werkstatt

Du willst endlich Ordnung in deiner Werkstatt schaffen und deine Werkzeuge immer griffbereit haben? Dann ist eine selbstgebaute Werkzeugwand genau das Richtige! Mit wenig Material, aber dem richtigen Werkzeug aus unserem Shop, baust du dir im Handumdrehen eine clevere Lösung – perfekt für Hobby-Handwerker und Profis.

Vorteile einer Werkzeugwand

Eine Werkzeugwand bringt sofort Ordnung und Übersicht in deine Werkstatt. Anstatt ständig nach Schraubenzieher, Zange oder Maßband zu suchen, hast du alles auf einen Blick griffbereit. Sie nutzt freie Wandflächen optimal und schafft so mehr Platz und Effizienz – selbst in kleinen Arbeitsbereichen. Das Beste: Du kannst sie ganz individuell an deine Werkzeuge und Arbeitsweise anpassen und jederzeit erweitern. Und auch wenn du kein Profi bist – eine Werkzeugwand lässt sich mit etwas handwerklichem Geschick ganz einfach selbst bauen.

Das brauchst du

Schritt-für-Schritt-Anleitung

1. Platz wählen & Maße festlegen
  • Überlege, wo du die Werkzeugwand montieren willst – z. B. hinter der Werkbank oder in der Garage.
  • Miss die Fläche aus und schneide deine Trägerplatte passend zu. 

2. Platte vorbereiten

  • Kanten mit dem Schleifgerät glätten
  • Optional: Farbanstrich oder Klarlack für sauberen Look
  •  Mit Bleistift die Positionen der Werkzeuge anzeichnen

3. Aufhängungen & Halterungen planen 

  • Haken & Halter dort montieren, wo du Werkzeuge aufhängen willst 
  • Für schwere Geräte (z. B. Akkubohrer): Regalböden oder spezielle Wandhalter verwenden
  • Magnetleisten, Dosen für Bits & Co. bringen zusätzliche Ordnung 

4. Montage an der Wand 

  • Mit Wasserwaage ausrichten
  • Platte mit passenden Dübeln & Schrauben sicher anbringen
  • Fertig! Jetzt kannst du deine Werkzeuge platzieren 

French-Cleat-System- das sagt Experte Flo:

Unser Experte Flo setzt in seiner eigenen Werkstatt nicht auf eine feste Werkzeugwand, sondern auf das French-Cleat-System

Dabei werden Holzleisten mit einem 45-Grad-Winkel waagerecht an der Wand montiert. Die passenden Gegenleisten sitzen an Werkzeughaltern, Ablagen oder Kisten und werden einfach eingehängt. 

Aus Sicht des Profis liegt der größte Vorteil dieses Systems in der Flexibilität. Werkzeuge haben keinen starren Platz, sondern lassen sich jederzeit neu anordnen. Gerade wenn sich der Werkzeugbestand mit der Zeit verändert oder neue Maschinen dazukommen, wächst die Werkzeugwand einfach mit.

Gerät, Elektrische Bohrmaschine, Werkzeug, Leicht

Kurz erklärt, wie das System funktioniert:

  • Holzleisten werden längs im 45-Grad-Winkel geschnitten 
  • eine Leiste wird stabil und exakt waagerecht an der Wand befestigt
  • die Gegenleiste kommt auf die Rückseite von Haltern oder Regalen
  • die Module werden von oben eingehängt und halten durch ihr Eigengewicht 


Der Aufbau ist etwas aufwendiger als bei einer klassischen Werkzeugwand, da präzises Arbeiten nötig ist. Dafür entsteht ein modulares Ordnungssystem, das jederzeit angepasst und erweitert werden kann.

Fazit: Ordnung in der Werkstatt leicht gemacht

Eine selbstgebaute Werkzeugwand sorgt für mehr Ordnung, Übersicht und Effizienz in der Werkstatt. Das DIY-Projekt ist einfach umzusetzen, benötigt wenig Material und eignet sich perfekt für Einsteiger. Wer zusätzlich flexibel bleiben möchte, kann auf modulare Systeme wie French Cleat setzen. So entsteht eine Werkzeugaufbewahrung, die sich optimal an die eigenen Anforderungen anpasst.